| ALGARVE - INFO | TAVIRA - eine Stadt im Windschatten | ||||
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Das Venedig Portugals wird es immer wieder genannt. Dabei hat das am Fluß Gilão liegende Tavira keine Kanäle und auch Gondelfahrten bietet es nicht. Die Grandiosität der italienischen Lagunenstadt sollte in Tavira also nicht gesucht werden. Tavira hat andere Reize. | ||||
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Romantik und Nostalgie |
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| Geschichte Voller Stolz verweist man heute auf die Bedeutung, die Tavira bereits im Mittelalter hatte. Die Hafenstadt am Gilão war ein wichtiger Knotenpunkt der früheren Wasserstraße zwischen Castro Marim und Faro. Doch nicht nur die seefahrerische Bedeutung ist früh dokumentiert: Auch die Gewinnung von Meersalz und das milde Klima - Tavira liegt im Windschatten (Sotavento) der Algarve und damit geschützt vor dem zuweilen recht harschen Südwestwind - trugen schon früh zum Wohlstand der Stadt bei. So ist es nicht erstaunlich, daß Tavira im 16. Jahrhundert die größte Stadt der Algarve und die sechstgrößte Portugals war. Wenn man heute auf der römischen Brücke steht, kann man sich kaum vorstellen, daß hier im 15. Jahrhundert bis zu 70 Schiffe vor Anker lagen, um Salz zu laden oder Wein und getrockneten Fisch nach Nordeuropa zu transportieren. Infolge ihrer Wirtschaftsmacht erlangte Tavira auch religiöse Bedeutung: Zahlreiche Klöster und insgesamt 22 Kirchen künden noch heute davon. Viel der alten Pracht fiel jedoch dem Erdbeben von 1755 zum Opfer. Danach verlor Tavira seine Position als Metropole von nationaler Bedeutung. |
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| Sehenswertes Ein gemütlicher Bummel durch die Stadt, ein Blick in die historisch anmutenden Krämerläden, eine Bica oder ein kühler Drink in einem der zahreichen Straßencafes ist die richtige Grundlage, Taviras Charme zu entdecken. Am schönsten zeigt sich die Stadt im Juni, wenn die Volksheiligen gefeiert werden und die Straßen und Plätze mit handgemachten Papiergirlanden und Blumenarrangements geschmückt sind. Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Taviras zählen die Römische Brücke, die Burg (Castelo) und die Kirchen Santa Maria (Igreja de Santa Maria do Castelo) und Carmo (Igreja de Carmo). |
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Bauwerke aus der Renaissance finden sich vor allem in den Straßen Rua dos Pelames, Rua Nova da Avenida, Travessa de Dona Brites und Rua Jose Pires Padrinha. Die Barockzeit ist unter anderen in den vornehmen, am Flußufer liegenden Kaufmannshäusern präsent. Die Besonderheiten Taviras sind die dreieckigen Tesouro-Dächer sowie die Brettchentüren. Ihre filigranen Holzarbeiten erinnern an die arabische Epoche. | |||
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Hotels / Pensionen Reservierungen im Tourismusbüro |
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Castelo Von der maurischen Burgruine hat man den besten Blick auf die Stadt und den Fluß. Die Portugiesen, die 1242 die Stadt eroberten, zerstörten die Burg und bauten sie unter König Dinis 1. neu auf. Durch das Erdbeben von 1755 wurde sie jedoch erneut stark beschädigt. Igreja da Misericórdia (Travessa da Fonte) Die Kirche v.1541 hat ein beeindruckendes Renaissance-Portal. Im dreischiffigen Innenraum sind dekorative Azulejos (blaue, handgemalte Wandkacheln) und Fresken sowie der Rokoko-Altar sehenswert. Igreja de Nossa Senhora do Carmo (Largo do Carmo). Von außen unscheinbar, doch tritt man durch das barocke Portal, breitet sich ein reiches Innenleben im Stil Ludwigs XV aus. Igreja de Santa Maria do Castelo Auf den Fundamenten einer Moschee steht auf dem höchsten Punkt der Stadt die im 13. Jh. erbaute Burgkirche mit gotischem Portal und gotischen Fenstern. Zerstört beim Erdbeben von 1755. Heute vereint sie mehrere Stile aus arabischer Zeit bis ins 19.Jh. Hier ist D. Pab Peres Correia, Meister vom Ritterorden Sant' Jago, beigesetzt, der Tavira 1242 von den Mauren befreite und die Stadt zur Hauptstadt ernannte. Praca da República Vor der Römerbrücke liegt der mittelalterliche Stadtplatz mit dem arkadengeschmückten Rathaus und dem Tourismusbüro Rua da Gateria, Tel: +351-281-22511. Dort gibt es einen zweisprachigen Kirchenführer (Portugiesisch und Englisch) und hält auch einen allgemeinen deutschsprachigen Tavira-Führer bereit. Die Strände Doch Tavira ist nicht nur wegen seiner Bauwerke eine Reise wert: In ganz Portugal berühmt, aber auch im benachbarten Andalusien, sind vor allem seine weitläufigen, feinsandigen Strände. Ähnlich wie in Faro liegen Taviras Strände auf einer vorgelagerten Insel, der Ilha de Tavira, mit dem ersten offiziellen FKK Strand für Liebhaber nahtloser Bräune. Er liegt etwa 3km westlich des gut besuchten Strandes Praia do Baril. |
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| Wissenswertes Fähre zu den Stränden, am Ende der Dammstrasse. Abfahrten tgl. von 7.50 bis 20.30. Verpassen Sie nicht die letzte Fähre zurück zur Stadt, es sei denn Sie lieben einsame (kühle) Nächte auf der Tavira Insel! |
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Günstig Essen und Trinken |
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